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Das Wunder der Musik

Die heilende Wirkung von Klängen ist bereits seit Langem bekannt und wird auch erfolgreich in der Musiktherapie eingesetzt, um beispielsweise Schmerzen oder Spastiken zu reduzieren.

Das Prasseln der Regentropfen, das Gezwitscher der Vögel, das Lachen eines Menschen, das Knistern einer Plastiktüte, das Quietschen einer Tür u. v. m. – die Welt, die uns umgibt, ist Klang. Da verwundert es nicht, dass ein Embryo zuallererst das Sinnesorgan Ohr ausbildet. Aus Klängen entstehen Töne, aus Tönen entsteht Musik. Wir entführen Sie in die Welt der Klänge und Töne und erinnern Sie daran, welch starke Wirkkraft Musik auf das Leben haben kann.

Heilende Wirkung war schon alten Hochkulturen bekannt

So wussten unter anderem bereits die sich entwickelnden Hochkulturen des alten Chinas, Ägyptens und Griechenlands um die grundlegende Bedeutung des Tons. Für die alten Chinesen beispielsweise war der Ton eine Brücke zur himmlischen Ordnung. Wichen die im ganzen Land gespielten Töne vom kosmischen Ton ab, führte dies nach Ansicht des damaligen Kaisers Shun zu einem Ungleichgewicht – sowohl im Menschen als auch in der Natur.

Natürliche Klänge stärken Lebensenergie

Ein Mann und eine Frau liegen auf dem Boden, den Kopf auf einer Rolle gebettet. Eine Frau sitzt am Kopfende und hält in der einen Hand eine Klangschale, die sie mit einem Holzstab berührt.

Die Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft bestätigen, was schon die alten Weisen wussten: Alle Töne haben eine nachweisliche Wirkung auf die menschliche Lebenskraft, da sie sich auf Puls, Atmung, Blutdruck, Organe und Muskelspannung auswirken. Dabei stärken natürliche Klänge die Lebensenergie, während Lärm diese mindert. Aus dem Bereich der Musiktherapie ist bekannt, dass Musik heilsam auf Leiden wie Ängste, Nervosität, Sorgen, Depression, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Parkinson, Gehirnschäden u. v. m. wirkt. Angstlösende, schmerzlindernde sowie stressreduzierende Musik kann zum Beispiel eine Herabsetzung der Muskelspannung und ein Lösen von Muskelkrämpfen bewirken.

Schmerzreduzierung und Minderung von Spastiken

In verschiedenen Studien über Effekte von Musiktherapie konnte eine Schmerzreduzierung durch Klangmassagen nachgewiesen werden, um Spastiken zu mindern. Im Bereich der Hirnforschung wurde des Weiteren wiederholt der Zusammenhang von Musik und Gehirn untersucht. Dabei konnten einige Untersuchungen einen heilenden Einfluss auf Gehirnerkrankungen wie Alzheimer und Demenz nachweisen. Insbesondere das Selber-Musizieren hat eine starke und positive Wirkung auf die Gehirntätigkeit, da alle Areale des Gehirns beteiligt sind.

Experiment Mozartkühe

Die Kraft der Töne und Musik wirkt sich jedoch nicht nur auf den menschlichen Organismus aus, sondern beeinflusst ferner das Verhalten von Fauna und wirkt auf die Flora. In einem Experiment wurden Kühe – die sogenannten Mozartkühe – mit Musik von Mozart beschallt, woraufhin sie mehr Milch produzierten. Klassische Musik soll Pflanzen, vor allem Wildgewächse wie Trauben oder Tomaten, schneller wachsen lassen, wohingegen Heavy Metal und Hardrock die Gewächse verkümmern lassen. Eine starke Wirkkraft hat Musik zudem auf Wasser. Die Fotografien von Masaru Emoto zeigen, dass unterschiedliche Musik – von Klassik bis Heavy Metal – verschiedenartige Kristallstrukturen – von symmetrisch und klar bis hin zu chaotisch – entstehen lässt.

Die Welt, die uns umgibt, ist Klang und Musik – eine wundervolle Kraft, die heilsam auf uns wirken kann.

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