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Das Rheumafoon

Rheuma ist eine weitverbreitete Krankheit, die immer häufiger diagnostiziert wird – inzwischen auch bei Kindern. Ca. 1,7 Millionen Menschen sind betroffen und müssen ihr Leben anpassen.

Austausch hilft

Da ist Rat und Austausch sehr hilfreich, aber mit wem darüber sprechen? Am besten mit anderen Erkrankten, denn sie verstehen, wovon die Rede ist. Im Jahr 1996 hat die Deutsche Rheuma-Liga daher das Beratungstelefon Rheumafoon ins Leben gerufen. Früher richtete es sich hauptsächlich an junge Menschen, die an Rheuma erkrankt waren. Inzwischen kann sich jeder, der Fragen rund um diese Erkrankung hat, hier informieren. Die Rheumafooner*innen können umfangreiche Auskunft geben, denn sie wissen, wie es ist, mit Rheuma zu leben.

Geschulte Berater*innen sind im Einsatz

Fragen zu Diagnosen oder Medikamenten beantworten sie jedoch nicht. Aktuell sind neun geschulte Berater*innen im Einsatz, eine von ihnen ist Stefanie Senftleben. Sie erkrankte mit zehn Jahren an juveniler idiopathischer Arthritis mit Iridocyclitis und berät nun gern junge Rheumatiker*innen. Die Anliegen sind unterschiedlich: „Von der Frage ,Darf ich jetzt noch Schweinefleisch essen‘ bis zu Fragen rund um eine Schwangerschaft – das ist eigentlich sehr vielfältig“, berichtet die zweifache Mutter. Erfolgte die Kontaktaufnahme früher klassisch per Festnetztelefon, ist sie heute auch online oder per E-Mail möglich.

Mehr über das Rheumafoon erfahren Sie unter www.rheuma-liga.de/rheumafoon.

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