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Vitiligo – Weißfleckenkrankheit

Schätzungsweise ist rund ein Prozent der Bevölkerung von Vitiligo betroffen. Bei dieser Erkrankung fehlt stellenweise das braune Hautpigment Melanin, was auf der Haut durch weiße Flecken sichtbar wird, die mit den Jahren immer größer werden.

Die Ursache ist rätselhaft

Die sogenannte Weißfleckenkrankheit kann bei allen Hauttypen und Altersklassen auftreten, beginnt meist jedoch zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr. Worin die Ursache genau liegt, ist bisher noch ein Rätsel. Neben erblicher Veranlagung könnte auch eine Fehlregulation des Immunsystems eine Rolle spielen. Ansteckend ist Vitiligo nicht, auch verursacht sie keinerlei Schmerzen. Für Betroffene bedeutet ein Leben damit aber oftmals eine große emotionale und psychische Belastung. Viele empfinden die weißen Flecken als Makel.

Betroffene leiden oft unter Aussehen

Das andere Aussehen kann einen hohen psychischen Druck hervorrufen, dem sie sich in der Öffentlichkeit kaum entziehen können. Rat einholen und Austausch mit anderen Erkrankten können hier eine große Hilfe sein. Dafür stehen einige Selbsthilfegruppen sowie der Deutsche Vitiligo-Bund e.V. zur Verfügung.

Behandlungsmöglichkeiten

In einigen Fällen wurde beobachtet, dass die Weißfleckenkrankheit mit anderen Erkrankungen einhergeht, wie zum Beispiel mit Diabetes mellitus oder Schilddrüsenstörungen. Häufig beginnt die Krankheit im Gesicht, an den Händen oder Füßen. Auch Schleimhäute und behaarte Haut können betroffen sein. Diese Hauterkrankung ist bisher nicht heilbar, aber behandelbar, beispielsweise durch Lichttherapie. Sie kann die Pigmentbildung anregen. Ebenfalls kann die Haut mit speziellen Salben behandelt werden.

Weitere Infos sowie Rat und Hilfe bekommen Sie unter anderem beim Deutschen Vitiligo-Bund e.V. (vitiligo-bund.de).

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