#Handicap #Handbike #Hansestadt

von Köln bis Rostock

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Knapp 600 km von Köln bis Rostock in acht bis zehn Tagen. Das haben sich Ulf Volberg und Petra Finette diesen Sommer vorgenommen. Es ist das erste Handbike- & E-Bike-Abenteuer, das vor ihnen liegt. Was zunächst bei einem entspannten Familiennachmittag scherzhaft in den Raum geworfen wurde, wird nun Realität.

Nach seinem schweren Handbike-Unfall im vergangenen Jahr will es der sportbegeisterte Ulf Volberg wissen und zeigen, dass man auch mit Handicap immer wieder aufstehen und weitermachen sollte. Aufgeben ist keine Option! Und sich aufgeben schon gar nicht. Die Blessuren des Sturzes, eine gebrochene Schulter und ein nun künstliches Hüftgelenk halten ihn nicht auf. Ganz nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ macht sich der 50-jährige Familienvater gemeinsam mit seiner tafen Schwiegermutter daran, die Tour de Pomm, wie sie im Familienkreis betitelt wird, zu planen. Starten werden sie am 16. September in Lohmar (NRW), die darauffolgenden Stationen sind Rösrath, Köln, Leverkusen, Dormagen, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Hamm, Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Nienburg Weser, Walsrode, Lüneburg, Zarrentin am Schaalsee und Gadebusch. Ob die Tour ab Gadebusch dann Richtung Schwerin oder Neukloster gehen wird, entscheiden Ulf Volberg und Petra Finette unterwegs.

Sicher wird es die eine oder andere Herausforderung geben. Nicht jeder Weg ist mit einem Handbike-Rollstuhl-Gespann befahrbar und nicht jede Location, Toilette und Übernachtungsmöglichkeit barrierefrei. Zudem ist auch die körperliche Kraft nicht kalkulierbar. An manchen Tagen reicht die Kraft für 10, an anderen Tagen für 50-70 km.

Multiple Sklerose heißt hier der Co-Pilot, dem Ulf nicht einfach davonradeln kann. Das Wichtigste ist, und das ist sein Credo:

Nimm es so an, wie es kommt, aber dann geh weiter und mach das Beste daraus“.

Mit dieser Energie und Zuversichtlichkeit möchten die beiden anderen Betroffenen, Angehörigen und Freunden zeigen, dass es immer einen Weg gibt. Der ist vielleicht anders und bringt oft einen Perspektivenwechsel mit sich. Aber wenn dieser Weg auf Rädern und Rollen bewältigt wird, bringt man etwas in Bewegung.
„Etwas in Bewegung bringen“, ist auch das große Ziel ihrer Tour de Pomm, an dem jeder mitwirken kann. Mit einer Spende zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Köln & Umgebung können Sie dazu beitragen, Ulf und andere MS-Betroffene auf ihrem Weg zu unterstützen.

Kontoverbindung:
DMSG OV Köln
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE61 3705 0299 0000 0602 31
BIC: COKSDE33XXX
Verwendungszweck: Handicap mit PS www.dmsg-koeln.de

Ein Beitrag von Nadja und Ulf Volberg