- Anzeige -
StartBauen & WohnenBerliner Gemeinschaftsgarten Himmelbeet

Berliner Gemeinschaftsgarten Himmelbeet

Urbanes Gärtnern ohne Barrieren 

Frisches Grün im Großstadtdschungel: Wer den himmelbeet Gemeinschaftsgarten im Berliner Stadtteil Wedding an einem heißen Sommertag betritt, kann erst einmal aufatmen. Statt Hektik, Straßenlärm und Asphalt gibt es hier schattige Plätzchen zum Verweilen, selbstgemachte Limonade und Kuchen aus dem Café und natürlich reichlich Obst, Gemüse, Kräuter, Blumen, die in den rund 170 Beeten wachsen.

Ein Ort für alle

Wegweiser im Gartengelände

Seit 2013 können interessierte Nachbar:innen hier ihren eigenen Mini-Acker pachten. Gemeinnützige Organisationen gärtnern in dem barrierefreien Garten umsonst. „Wir hatten uns von Anfang an zum Ziel gesetzt, einen Ort für alle Menschen zu schaffen”, erklärt Jonas Flötotto, einer der sieben Geschäftsführer:innen des himmelbeets. „Dinge wie Alter oder Herkunft sollen bei uns keine Rolle spielen.” In der Nachbarschaft ist das himmelbeet beliebt und längst etabliert. Es ist über die Jahre zu einem sozialen und kulturellen Treffpunkt geworden, an dem sich Menschen gemeinsam weiterbilden und mit Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und Klima auseinandersetzen können.

Inklusive tuml-Gruppe

Ein Beispiel hierfür ist die inklusive tuml-Gruppe, sie sich seit 2015 im himmelbeet zum Gärtnern trifft. Tuml steht für Teilhabe und Mitbestimmung leben. Aus den Treffen entstand 2018 die Idee zu einem Gartenbuch in Leichter Sprache. Über zwei Jahre hinweg arbeiteten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam an Texten und Fotos, sie haben ihr eigenes Beet gepflegt, Gemüse angepflanzt und ihre Erfahrungen aufgeschrieben. Das Projekt wurde im August 2019 im Sonderwettbewerb „Soziale Natur“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Ausgezeichnet und für wertvoll befunden

Ein Blick in den Gemienschaftsgarten mit vielen Beeten

„Mit solch einem Erfolg hat niemand von uns gerechnet”, sagt Flötotto. „Aber es zeigt, dass es mehr solcher Projekte braucht. Und deshalb machen wir auch direkt weiter.” Das zweite Buchprojekt der tuml-Gruppe ist Anfang 2020 gestartet und wird „Zukunft für Alle. Ideen für mehr Umwelt-Schutz in Leichter Sprache“ heißen. Es soll die Themen Nachhaltigkeit mit Inklusion miteinander verknüpfen und Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Engagement für mehr Umwelt- und Klimaschutz ermöglichen. Die Workshops starten im August 2020.

Das Buch “Gemüse aus der Stadt. Ein Garten-Buch in Leichter Sprache” gibt es in der Edition naundob: www.naundob.de/shop

Mehr Informationen zu Garten und Büchern auf www.himmelbeet.de oder per E-Mail:  mail@himmelbeet.de und tuml@himmelbeet.de.

Anzeige
Anzeige

BELIEBTE BEITRÄGE

Auszeit im Kloster

Einfach mal abtauchen!

Wald tut gut!

Phantomschmerzen