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StartGeneration PlusKI zum Anfassen - Lernorte für ältere Menschen

KI zum Anfassen – Lernorte für ältere Menschen

Stellen Sie sich vor, Ihr Kühlschrank erinnert Sie daran, Milch nachzukaufen, oder ein kleiner Lautsprecher beantwortet Ihre Fragen zum Fahrplan. Was für manche wie ein Blick in die Zukunft klingt, ist heute schon Realität. Künstliche Intelligenz (KI) steckt längst in Sprachassistenten, Übersetzungsprogrammen oder smarten Haushaltsgeräten – und verändert unseren Alltag Schritt für Schritt.

Doch gerade für ältere Menschen bleibt oft die Frage: Wie kann ich diese Technik nutzen, ohne mich zu überfordern? Genau hier setzen die neuen KI-Lernorte an, die seit April 2025 deutschlandweit entstanden sind.

Bundesweite Lern-Stationen für ältere Menschen

An inzwischen 58 Standorten – von Seniorenbüros über Mehrgenerationenhäuser bis hin zu Vereinen – können Interessierte KI nicht nur erklärt bekommen, sondern direkt ausprobieren. Ob mit Sprachassistenten, Wearables oder Programmen wie ChatGPT: Die Lernorte sind so ausgestattet, dass das Erleben im Mittelpunkt steht. Begleitet werden die Angebote von geschulten ehrenamtlichen Technikbegleiterinnen und -begleitern, die Schritt für Schritt unterstützen.

Gefördert wird das Ganze im Rahmen des Projekts „KI für ein gutes Altern“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

Die Hände einer älteren Frau beim Tippen auf einer Laptop-Tastatur

KI verstehen und gleich aktiv anwenden

„Damit ältere Menschen von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz profitieren können, brauchen sie Orte, an denen sie Technik nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst erproben können“, betont Dr. Regina Görner, Vorstandsvorsitzende der BAGSO. Genau darum gehe es: nicht nur zuzuschauen, sondern aktiv mitzuwirken und die eigene Erfahrung einzubringen.

Wer macht mit?

Inzwischen sind in diesem Jahr (2025) weitere 16 KI-Lernorte dazugekommen. Dazu gehören unter anderem die Ev. Familienbildungsstätte-Mehrgenerationenhaus Werra-Meißner, das FrauenComputerZentrumBerlin e. V., die vhs SüdOst im Landkreis München, das Zentrum 60plus in Essen, das Mehrgenerationenhaus der Diakonie MSE und viele weitere. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das ältere Menschen bundesweit erreicht.

Blick nach vorn

Mit jedem neuen Standort wächst die Möglichkeit, dass ältere Menschen nicht nur Nutzerinnen und Nutzer von KI sind, sondern auch mitgestalten. Das Projekt möchte sie ermutigen, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen – und dadurch die Entwicklung neuer Technologien mitzuprägen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite „KI für ein gutes Altern“.

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