Als Roman 19 Jahre alt war, meldete er sich freiwillig zum Militärdienst. Drei Jahre später veränderte eine Tretmine sein Leben – aber nicht seine Philosophie. Der heute 27‑Jährige spricht offen darüber, wie er nach der Amputation seinen Weg zurück in ein aktives Leben gefunden hat. Was dabei schnell deutlich wird: Sein Optimismus ist so konstant wie seine Entschlossenheit, immer weiterzumachen.
„Obwohl mir ein Bein fehlt, fühle ich keine Einschränkungen – ich merke es nicht einmal. Ich habe immer gute Laune und gehe immer voran!“, sagt er.
Menschen in seinem Umfeld beschreiben seine Zuversicht als geradezu ansteckend.
Lesetipp: Wie Sie Ihre Kraft nach einer Amputiation wieder langfristig aufbauen und den Alltag mit Prothese fitter meistern, erfahren Sie im Artikel „Sport nach Amputation – Mehr Lebensqualität durch körperliche Fitness“.
Neue Ziele statt Grenzen
Nach der Amputation des rechten Unterschenkels suchte Roman bewusst nach etwas, das ihm wieder eine Richtung sowie ein Ziel gab. Erst kam CrossFit, später der Strongman-Sport. Dort stellte er sogar einen ukrainischen Rekord auf, indem er ein 16-Tonnen-Flugzeug zog.
Mittlerweile ist der Ausdauerlauf zu seiner Passion geworden: 42 Kilometer am Stück, Marathon für Marathon. Für Roman ist das viel mehr als eine körperliche Leistung:
„Das ist ein Kampf gegen meinen inneren Schweinehund, gegen das ,Ich kann nicht‘ und ,Ich will nicht‘. Indem ich diese Gedanken überwinde, beweise ich mir und anderen, dass der Verlust eines Körperteils keinen einschränkt und alles möglich ist. Das ist die Richtung im Leben, die mich inspiriert.“
Der passende Prothesen-Liner im Alltag und beim Sport
So viel Aktivität fordert die Prothese enorm, und noch mehr die Haut. Deshalb suchte Roman zusammen mit seinem Orthopädietechniker einen sehr gut sitzenden Liner, der belastbar und hautschonend ist.
Fündig wurden beide beim Iceross Seal-In® X von Össur. Für Roman bildet er mit die Grundlage für jede (Lauf-)Bewegung. Seine Erfahrung: Der Liner ist auch bei langer Belastung formstabil und hält zuverlässig den Druck, das Material bleibt angenehm weich und die Seal-In-Ringe geben durch den entstehenden Unterdruck zusätzlichen Halt, gerade beim Laufen.
„Das Wichtigste ist, einen Liner zu wählen, der bequem ist und zu einem passt!“, betont er.
Wie groß der Unterschied sein kann, merkte Roman, als er eine Prothese einmal ohne Liner und nur mit Strumpf ausprobierte. Schon wenige Stunden in normaler Gehgeschwindigkeit führten zu Reizungen. Mit dem Iceross Seal-In® X hingegen läuft er Marathons – ohne Wunden oder Entzündungen am Stumpf.

Was ein gut sitzender Liner ausmacht
Für Roman ist der Liner die zentrale Komponente, die den Stumpf schützt und gleichzeitig Stabilität gibt. Beim Training wie auch im Alltag sorgt er dafür, dass der Stumpf ruhig liegt und die Haut möglichst wenig gereizt wird.
Sein Tipp an alle, die vor der Liner-Wahl stehen: Druck sollte vorhanden sein – aber nicht zu stark. Das Gefühl entwickle sich mit der Zeit, sagt er. Und vor allem: „Sprich zuerst mit Deinem Orthopädietechniker oder Deiner Orthopädietechnikerin. Was möchtest Du tun? Wie siehst Du Dich mit der Prothese? Wie willst Du Dich fühlen?“
Optimale Abstimmung des Iceross Seal-In® X mit Prothesenpassteilen
Für ihn hat sich vor allem eines bestätigt: Nicht nur die Prothese selbst entscheidet über Komfort und Leistung, sondern die Abstimmung aller Komponenten. Und der Liner hat dabei großen Einfluss. In Romans Fall hat der Iceross Seal-In® X ihn über viele Trainingsphasen und Wettkämpfe hinweg verlässlich begleitet. Ein Erfolg, der für ihn auch auf die individuelle Abstimmung mit seinem Orthopädietechniker zurückzuführen ist. Seine Geschichte zeigt: Wenn Prothese und Liner harmonieren, entsteht ein Set-up, das Dich durch Alltag und Training trägt – und vielleicht auch durch den nächsten Marathon.
Mehr über Roman und den Iceross Seal-In® X erfahren Sie hier.

