Seit 1951 begleitet der DBS Menschen mit Behinderung auf dem Weg zu mehr Bewegung: vom Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport bis hin zu internationalen Spitzenleistungen. Aus dem einstigen Versehrtensportverband ist ein modernes Netzwerk geworden, zu dem heute zwei Fachverbände, 17 Landesverbände, die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ) und mehr als 6100 Vereine gehören. Fast 525 000 Mitglieder zeigen, wie stark Behindertensport und Inklusion inzwischen in der Gesellschaft verankert sind.
Parasport inspiriert und motiviert
Paralympische Athleten sind Vorbilder und Mutmacher – sie vereinen Höchstleistungen mit beeindruckenden Geschichten. Doch der Leistungssport ist nur die Spitze der Pyramide. Den größten Erfolg hat der Behindertensport im Alltag: Denn die Bewegung verbessert die Gesundheit und Mobilität; die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung wird so gesteigert.
Hürden auf dem Weg zur sportlichen Teilhabe
Trotz dieser Vorteile treibt nicht einmal jeder zweite Mensch mit Behinderung regelmäßig Sport. Die Gründe sind bekannt: fehlende wohnortnahe Sportangebote, zu wenige inklusive Vereine, nicht barrierefreie Sportstätten und eine komplizierte Versorgung mit Sporthilfsmitteln wie Rollstühlen oder Prothesen. Dabei ist das Recht auf Teilhabe am Sport in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert.

Initiativen des DBS: Türen zum Sport öffnen
Um mehr Menschen mit Behinderung für den Sport zu begeistern, setzt der DBS auf Aufklärung und praxisnahe Angebote.
- Ein zentrales Werkzeug ist das Handbuch „Teilhabe VEREINfacht – So gelingt der Sport für Alle!“, das zeigt, wie Sportarten angepasst und mit geeigneten Hilfsmitteln umgesetzt werden können.
- Ergänzend bietet die Onlineplattform www.parasport.de einen anschaulichen Einstieg in den paralympischen Sport: mit einem Vereins- und Parasportarten-Finder, einer Landkarte mit bundesweiten Terminen, Ansprechpartnern für den direkten Austausch und animierten Erklärfilmen.
- Weitere Initiativen wie die SportWoche für Alle, das Inklusionsmobil, das Projekt Teilhabe VEREINfacht und die TalentTage der DBSJ öffnen die Tür zum Sport Schritt für Schritt weiter.
Inklusion praktisch leben
Von seiner Bundesgeschäftsstelle in Frechen bei Köln arbeitet der DBS gemeinsam mit Partnern und Förderern daran, Barrieren abzubauen und Inklusion aktiv zu leben. Das Ziel bleibt klar: Türen öffnen, Menschen in Bewegung bringen – und zeigen, dass Menschen mit Behinderungen ein Gewinn für jeden Verein sind.

Noch unschlüssig, welche Sportart es denn sein soll? In unseren Beiträgen erfahren Sie noch mehr über inklusiven Sport wie Rollstuhlfechten oder Paratischtennis.

