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StartGesundheitAA – Hilfe, die Leben retten kann

AA – Hilfe, die Leben retten kann

Wer sind die Anonymen Alkoholiker?

Die Anonymen Alkoholiker (AA) sind eine weltweite Gemeinschaft von Frauen und Männern, die sich gegenseitig helfen, nüchtern zu bleiben. Das Ziel: ein alkoholfreies Leben und der gemeinsame Weg dorthin.

Wer kann mitmachen?

Jeder, der mit dem Trinken aufhören will, kann an AA-Meetings teilnehmen. Es gibt keine Beiträge oder Gebühren, keine Verpflichtungen und keine Hürden. Der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören, ist die einzige Voraussetzung.

Wie funktioniert das Angebot der Anonymen Alkoholiker?

AA stützt sich auf ein bewährtes Zwölf-Schritte-Programm. Dabei steht der Austausch im Mittelpunkt – in geschützten Gruppentreffen vor Ort oder online. Die Anonymität der Teilnehmer wird strikt gewahrt. Niemand muss etwas preisgeben, was er nicht möchte.

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Das Wichtigste in Kürze

  • kostenlos, anonym und freiwillig
  • für alle Menschen mit Alkoholproblem
  • zahlreiche Formate für verschiedene Bedürfnisse
  • tägliche Online-Meetings verfügbar
  • einfach mal zuhören – das reicht für den Anfang
  • Persönlich oder digital – der Einstieg ist einfach

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In ganz Deutschland finden regelmäßig Treffen statt. Wer lieber anonym bleiben oder erst einmal nur zuhören möchte, kann an Online-Meetings teilnehmen – auch ohne Kamera. Die kostenlose „Meeting Guide“-App sowie die Website www.anonyme-alkoholiker.de helfen bei der Suche nach dem passenden Ort und Termin.

Wie finde ich ein Meeting?

  • über die kostenlose App „Meeting Guide“
  • auf der Website: www.anonyme-alkoholiker.de
  • online oder vor Ort – ganz nach Wunsch
  • Teilnahme auch anonym und ohne Kamera möglich

Ablauf und Arten der Meetings

Die AA-Treffen unterscheiden sich in zwei grundlegenden Punkten: Sie können offen oder geschlossen sein. Offene Meetings richten sich an alle Interessierten – auch Angehörige oder Fachkräfte. Geschlossene Meetings sind ausschließlich für Menschen mit eigenem Alkoholproblem.

Inhaltlich gibt es u. a. folgende Formate:

  • Gesprächs-Meetings: Austausch über persönliche Erfahrungen
  • Zwölf-Schritte- oder Zwölf-Traditionen-Meetings: Arbeit mit dem Zwölf-Schritte-Programm
  • Literatur-Meetings: gemeinsames Lesen aus der AA-Literatur und Austausch darüber

Schrittebasierte Meetings begleiten Menschen aktiv auf ihrem Weg durch das Zwölf-Schritte-Programm. Sie fördern auch den Kontakt zu einem sogenannten Sponsor (einer Art Mentor) – also zu einer erfahrenen Person, die auf diesem Weg unterstützend zur Seite steht. Diese Meetings sind in der Regel etwas kürzer als andere Angebote und setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte.

Darüber hinaus gibt es thematische Sondergruppen, zum Beispiel speziell für Frauen, Männer, junge Menschen oder Angehörige der LGBTQ-Community.

Diese Vielfalt an Formaten ermöglicht es allen Interessierten, einen passenden Einstieg und eine Gruppe zu finden, die zu ihrer jeweiligen Situation passt – sei es zum ersten Zuhören, zum persönlichen Austausch oder zur vertieften Arbeit mit dem Zwölf-Schritte-Programm.

Hand bedeckt ein kleines Glas, daneben eine Flasche, Geste signalisiert Ablehnung von Alkohol.

Was bringt die Teilnahme?

Viele schaffen es dank der AAs, dauerhaft alkoholfrei zu leben – auch nach gescheiterten Versuchen auf eigene Faust. Die regelmäßigen Treffen bieten Struktur, Halt und Motivation. Zudem berichten Teilnehmer von einer Verbesserung der psychischen Gesundheit, wachsendem Selbstwertgefühl und gestärkten sozialen Beziehungen.

Die AA fördern auch die persönliche Entwicklung: Selbstverantwortung, Ehrlichkeit und emotionale Reife sind zentrale Bestandteile des Programms.

Angehörige sind willkommen

Angehörige und Freunde können an offenen Meetings teilnehmen oder die Angebote der Selbsthilfegruppe Al-Anon nutzen: www.al-anon.de

Häufige Missverständnisse

  • „Ich muss religiös sein.“ – Nein. AA ist nicht religiös.
  • „Ich muss alles erzählen.“ – Nein. Zuhören reicht völlig.
  • „Ich bin noch nicht tief genug gesunken.“ – Hilfe ist immer erlaubt. Man muss nicht erst alles verlieren, um Hilfe anzunehmen.
  • „AA ist eine Sekte.“ – Falsch. Es gibt keine Mitgliedschaft, keine Beiträge, keine Kontrolle.

Mut zum ersten Schritt

Ob telefonisch, per E-Mail oder online: Der erste Schritt ist leicht gemacht. Die AA-Hotline ist täglich von 09:00–21:00 Uhr erreichbar unter +49 30 2062982-12 oder per E-Mail: erste-hilfekontakt@anonyme-alkoholiker.de

Ein gutes Angebot für Einsteiger ist das tägliche Zoom-Mittags-Meeting um 12:00 Uhr:
Meeting-ID: 241 703 2020
Passwort: 120012

Die Gemeinschaft hilft – und sie wirkt. Einfach zuzuhören kann der Anfang von allem sein.

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